Über uns

Am Anfang war der Kramer
Bereits im Jahre 1925 erfreute mein Urgroßvater Michael Oberbuchner die Halsbacher Gemeinde mit Kolonialwaren und Lebensmittelbedarf, wobei meine Großmutter Irmgard Oberbuchner sowie die gesamte Familie tatkräftig mithalfen. Später baute er dann in den Kellerräumen die Bäckerei mit hinzu.

 

Huml 1920

 

Der Halsbacher Kramer Mitte der 20er Jahre

 

Beitritt als Genosse EDEKA
Jene Irmgard Oberbuchner ehelicht den Oberpfälzer-Buam Josef Huml sen., den es in der Kriegszeit zu uns nach Oberbayern verschlagen hatte und der praktischerweise schon als Bäcker arbeitete. Zu dieser Zeit trat unser Betrieb dann auch der EHK-Genossenschaft EDEKA bei, in der wir auch heute noch nach 75 Jahren als Mitglied vertreten sind. Im Jahre 1951 übernahmen dann Josef Huml sen. und seine Irma das Geschäft mitsamt Bäckerei. Hierbei war Opa Josef als Bäckermeister und Oma Irma als Verkäuferin tätig.

 

Die dritte Generation
Im Jahre 1982 übernahmen dann meine Eltern Elisabeth, geborene Seidl, und Josef Huml den Betrieb als Bäckerei – Lebensmittel EDEKA Josef Huml. Meine Mutter Elisabeth, die aus der Familie des Fisch Kare zu Peterskirchen stammt, befand sich damals in einer Lehre zur Köchin, welche sie auch am Ende mit Bravour bestand. Ebenfalls eine Lehre – jedoch zum Bäcker – absolvierte mein Vater Josef und im Jahr 1980 erlangte er auch den Status des Meisters im Handwerk Bäcker. Nebenbei sei erwähnt, dass zu dieser Zeit die Erziehung zweier Streithälse, wie ich und meine Schwester es waren, ohne jegliche Elternzeit nebenbei noch vollzogen werden musste. Respekt!

 

Die Entstehung des Grabenwirt
Weil mein Vater ein geselliger Mensch ist, sich zudem mit der vormittäglichen Arbeit als Bäcker scheinbar noch unterfordert fühlte, entschloss er sich, selbst ein kleines Wirtshäuschen zu erbauen, in dem er im Biergarten Freunde und Gäste zu kühlen Getränken und kleinen kalten Brotzeiten einladen konnte. 1995 setzte er dies auch in die Tat um und vor allem Fußballjugenden aus dieser Zeit dürften wohl noch die allerbesten und nostalgisch wehmütigsten Erinnerungen an die Räumlichkeiten bei uns haben. Und auch heute kommen die Kleinen (und Großen) bereits wieder, wenn die liebe Lisbeth zur Eiskugel lädt. Parallel zum Grabenwirt wurde auch unsere Bierkühlung eingerichtet, womit der Betrieb unseres Geträmkemarktes auch richtig aufgenommen wurde.
Die Frage der Fragen, warum Grabenwirt?
Ich glaube, um aufkommende Neugier zu besänftigen schaut ihr am besten selber mal bei meinem Vater vorbei, der kann euch dann diese Geschichte ausführlich erzählen. (Würde sonst eventuell auch den Speicherrahmen unserer Homepage überschreiten.)

 

Und jetzt…? Der Kramer Martl
Im Juli 2013 übernahm ich also dann das Ruder unseres mittlerweile ziemlich umfangreichen Betriebs. Viel Arbeit, viel Lack ab, der erneuert werden muss, die Zeichen der Zeit erkennen und als kleiner Betrieb den Kampf gegen größere und in die Ortschaft drängende Konkurrenten annehmen – das bedarf Kraft, Zeit und auch Unterstützung. Dass ich auf Letztere im Dorf zählen kann, habe ich schon früh bemerkt und versuche seither, das erbrachte Vertrauen zurückzuzahlen.
Es wird in Zukunft wohl immer schwerer, die Bäckerei weiter zu führen. So lange es mir jedoch erlaubt wird und unsere vereinten Kräfte dies zulassen, machen wir in der Backstube auch weiter.

 

Also nun Kramer Martl, weil einfach jedes Dorf einen Kramerladen braucht. Einen Laden, der alles hat, was auf die Schnelle benötigt wird. Auch ein Laden, in dem man Leute treffen und sich austauschen kann, oder in dem bei Dringlichkeiten auch mal nach Geschäftsschluss, sowie sonntags wer zu erreichen wäre, anders als bei Aldi oder Rewe.
Dazu bedarf es aber auch weiterhin der Unterstützung durch die Halsbacher, für die ich mich im Vorfeld schon einmal bedanken will.
Des Weiteren versuche ich auch in Zukunft nach und nach noch mehr regionale Produkte – direkt vermarktet – an den Mann zu bringen und allen Kunden möglichst frische Qualität zu bieten.
Dank gilt hier allen Anbietern, die mir heute schon vertrauen.

 

Unser Engagement werden wir weiterhin nach Leibeskräften zur Verfügung stellen und haben auch in Zukunft immer ein offenes Ohr bei Wünschen, die wir euch erfüllen können.

 

Vielen Dank für euer Interesse an unserer Geschichte.
Wer mehr über mich, meine Eltern und meine Mitarbeiter erfahren möchte:
Hier geht’s lang.